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Entwickelt in Kooperation mit dem Centrum für Energietechnologie Brandenburg (CEBra)

Technische und strategische Lösungen zum Netzausbau auf allen Spannungsebenen

  • Anforderungen an zukunftsfähige Netze
  • Stadtnetze
  • Regionale Verteilnetze
  • Übertragungsnetz und European Supergrid
  • Offshore-Netze in Nord- und Ostsee
  • Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien

Grußwort des fachlichen Leiters

Die Energiewende führt über die Netze

Seit dem Störfall im japanischen AKW Fukushima ist die Energiewende erklärtes Ziel der Bundesregierung. Ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kernenergie wurde vom Kabinett inzwischen beschlossen. Damit müssen über 20 % der deutschen Stromversorgung aus anderen Quellen gedeckt werden. Konventionelle Kraftwerke auf Basis von Kohle und Gas werden hier einen hohen Deckungsbeitrag liefern müssen und das, obwohl die Speicherung von Kohlendioxid und die dazu erforderliche Abscheidung dieses klimaschädlichen Gases noch mit einem großen Fragezeichen versehen ist. Ein Grund hierfür ist, dass die Bundesregierung im CCS Gesetz den Ländern die Option offen gelassen hat, aus einem bundesweiten Solidarverbund bei der CO2-Speicherung auszusteigen.

Hoffnungsträger für die Energiewende sind somit die regenerativen Energien, wohlwissend, dass dies einen kompletten Umbau der Stromnetze erforderlich macht und durch die Netzausbaukosten, aber auch durch die höheren Stromgestehungskosten ein spürbarer Anstieg der Stromkosten zu erwarten ist. Nach der DENA Netzstudie I von 2004, in der neue 400 kV-Leitungen mit einer Länge von 900 km ausgewiesen wurden, beziffert die DENA Netzstudie II von 2010 einen zusätzlichen Bedarf von 3.600 km neuer 400 kV-Leitungen. Der notwendige Ausbau der 110 kV-Netze wurde nicht betrachtet. Regionalstudien, wie z. B. die Netzstudie Brandenburg von 2008, zeigten, dass in Regionen mit hoher regenerativer Anlagendichte der Netzausbau in dieser Spannungsebene das 2 – 3 fache des 400 kV-Netzausbaus betragen kann. Verbleiben diese Netzausbaukosten wie bisher bei den jeweiligen Netzbetreibern, wird es zu starken Verwerfungen in den Netznutzungsentgelten kommen und damit verbunden zu Nachteilen in der wirtschaftlichen Entwicklung in Regionen mit hoher regenerativer Stromerzeugung.

Neben dem nun abklingenden Bürgerprotest gegen Kernenergie, dem anhaltenden regionalen Protest gegen Tagebaue, CO2-Speicherung und eine hohe Dichte an Windenergieanlagen gibt es auch eine massive Ablehnung gegenüber Netzausbau in den Ortschaften, die auf Sichtweite neuer Leitungen liegen bzw. wenn neue Leitungen z. B. durch Naturschutzgebiet oder Tourismus-Regionen geführt werden müssen. Insofern ist es mit eine der wichtigsten Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende, der Bevölkerung in den betroffenen Regionen die technischen Notwendigkeiten zu verdeutlichen, die sich aus einem derart massiven Umbau der Stromversorgung ergeben. Der Lehrgang „Herausforderungen an die Stromnetze“ soll einen Beitrag zur Klarheit darüber leisten, unter welchen technischen Randbedingungen der notwendige Netzausbau vollzogen werden muss.

Prof. Dr. Harald Schwarz Prof. Dr. Harald Schwarz,
geschäftsführender Direktor des CEBra an der BTU Cottbus

Ziehen Sie aus diesem Lehrgang Anregungen für Ihre Planungen und Strategien des Netzausbaus

Rüsten Sie sich und Ihr Unternehmen für die Herausforderungen des Netzausbaus In diesem schriftlichen Lehrgang haben wir für Sie technologische Grundlagen und die wesentlichen Punkte bei der Gestaltung zukünftiger Netzstrukturen zusammengestellt. Nutzen Sie diesen Lehrgang, um gebündelte Kenntnisse zu Integration von Strom aus erneuerbaren Energien, Übertragungstechnologien und zukunftsfähigen Netzkonzepten aufzunehmen. Mit relativ geringem zeitlichem Aufwand eignen Sie sich diese Kenntnisse an, vermittelt von Autoren aus Branchenunternehmen und Wissenschaft.
 

Preis:
ab 1899,- € zzgl. MwSt.

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Astrid Reiche
Senior-Lehrgangskoordinatorin
Tel: +49 (0) 2 11/96 86 - 31 79
Fax: +49 (0) 2 11/96 86 - 41 79
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